Das neu renovierte Museum of Modern Art in New York

Das MoMA ist für jeden kunstbegeisterten New York Besucher ein Muss! Winckelmann Studenten und Studentinnen, die das 9. und 10. Trimester absolviert haben, werden sich wie im Paradies fühlen, können sie doch hier die Ikonen der modernen Kunstgeschichte im Original betrachten: von Picasso’s „Demoiselles d’Avignon“ über Warhols „Marilyn“ von Jackson Pollock bis zu Dan Flavins Lichtinzenierungen. Wunderbar!

In den letzten Jahren durchlief das MoMA eine aufwendige Renovierung und steht seit Herbst 2019 nun wieder komplett für den Besucherverkehr zur Verfügung. Zunächst bemerkt man die Veränderungen nicht, da der Eingangsbereich unverändert blieb, aber man merkt schnell, dass es nun deutlich größer geworden ist, da es sich auf benachbarte Gebäude ausgeweitet hat und nun über ca. fünfzig Prozent mehr Ausstellungsfläche verfügt.

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New York, Museum of Modern Art, MoMa

Deutlich mehr Raum wird der Architektur gewidmet (da wird sich Prof. Krämer freuen), mit beeindruckenden Entwürfen von Ludwig Mies van der Rohe sowie von Frank Lloyd Wright. Auch die Fotografie steht mehr im Fokus sowie die zeitgenössische US-Amerikanische Kunst.

Begleitet wird ein Besuch von modernster Medientechnik. Über Kopfhörern gibt es sehr qualifizierte Informationen zu den jeweiligen Künstlern und Kunstwerken. Es empfiehlt sich bereits vorab im Internet (www.moma.org) die Karten zu kaufen und sie sich auszudrucken. So kann man direkt die Gallerien betreten, ohne vorher zur Ticketkasse gehen zu müssen. Speziell ist die Garderobe: Man bekommt kein Garderobenticket mehr, sondern man gibt bei der Abgabe seine Telefonnummer in ein Terminal ein. Um seinen Mantel wiederzubekommen muss man die Nummer wieder eingeben. Für den Besuch sollte man ca. vier Stunden einplanen. Pausieren kann man in den drei netten Cafés oder in dem wunderbaren Skulpturenhof.

Rudolf Lehner